Die Pensionskontoabfrage

  • Die Pensionskontoabfrage
  • Was Ihnen niemand sagt
  • Ein zweiter Blick auf das Pensionskonto

Haben Sie schon an Ihr Pensionskonto gedacht?

Pensionskontoabfrage


Haben Sie auch daran gedacht, was mit den eingezahlten Beträgen passiert? 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, mittels der Datendienstleistung der Zukunft einen sogenannten "PENSIONSCHECK" mit Ihrer E-Card durchzuführen.

Mit der E-Card-Infrastruktur wurden die Schienen für eine Reihe zukunftsweisender Folgeprojekte gelegt. Die E-Card ist für den Patienten mehr als nur ein Krankenschein in Scheckkartenformat. Sie ist der Schlüssel zum Gesundheitssystem und ermöglicht durch die Bürgerkartenfunktion auch den Zugang zu Services des E-Gouvernements.

Eine Abfrage zeigt Ihnen Ihre derzeitige Leistung für die Pension. Für alle in der gesetzlichen Pensionsversicherung versicherten Frauen und Männer, die ab 01.01.1955 geboren sind, ist ein Pensionskonto eingerichtet. Auf diesem Pensionskonto werden die Beitragsgrundlagen aller erworbenen Versicherungszeiten erfasst.

Ein zweiter Blick auf das Pensionskonto:

Es klingt wie eine Waschmittelwerbung: „Von der Einführung des neuen Pensionskontos ab 1. Jänner 2014 werden Millionen Versicherte profitieren: Ihr neues Pensionskonto wird verständlich, transparent und nachvollziehbar“ (© Homepage der Pensionsversicherung PVA). Jetzt ist es also da, das groß angekündigte Pensionskonto.

Das Pensionskonto ist ein Umlageverfahren und bleibt ein Umlageverfahren, ein solches erfolgt durch die derzeitige/zukünftigen Umlagen von Steuern und Abgaben. Was die Zukunft bringt, kann niemand genau vorhersagen.

"Tatsächlich hat das Pensionskonto für Junge keine Aussagekraft", bis zum Pensionsantritt könne sich gesetzlich noch so viel ändern, dass die spätere Pensionshöhe nicht abschätzbar sei. Allerdings: Die Kontoerstgutschrift, die im Pensionskonto aufscheint, sei ein erworbener Anspruch, der auch durch neue Gesetze nicht mehr reduziert werden könne. "Das Pensionskonto hat Bescheid-Charakter".

Durch den Vergleich mit einem „Ansparkonto“ werden wir nämlich in die Irre geführt. Die Sache hat mehrere gravierende Haken: Wir sparen mit unseren Beiträgen keineswegs für unsere eigene Pension. Es ist ja nicht so, dass man nun von einem Umlageverfahren auf Eigenvorsorge umgestellt hätte. Unser Pensionskonto ist in Wahrheit ein Durchläufer, der trotz Einzahlungen immer auf Null steht. Denn das Geld liegt nicht einfach herum und wird auch nicht verzinst, sondern wir zahlen im Umlageverfahren die derzeitigen Pensionen. Wir selbst erwerben bloß Ansprüche.

Und das ist der zweite Haken: Bei der Berechnung nach Versicherungszeiten und dem Beginn der Auszahlung geht man von der jetzigen Gesetzeslage aus. Es ist höchst unwahrscheinlich, ja unmöglich, dass es dabei bleibt. In der Geschichte war Österreich siebenmal pleite! Vor allem Frauen sollten sich keinesfalls darauf verlassen, denn das Antrittsalter wird sicher noch weiter hinaufgesetzt werden (müssen). Außerdem klafft bereits jetzt in den Kassen der Pensionsversicherungen eine Lücke, weshalb der Staat aus Steuergeld bereits immer mehr zuschießen muss. Deshalb stellt man nun von den „besten 26 Jahren“ auf eine lebenslange Durchrechnung um, was eine drastische Minderung der Pensionsansprüche bedeutet.